Segelflugwettbewerb um den Deutschland Pokal
Für Flugzeuge mit Index 106
bis 112 (einschl. aktueller Standard-Klasse und 20m-Doppelsitzer Klasse)
Vom 5.
bis 12. Juni 2010
Einladung
Burg Feuerstein, im Januar 2010
Flieg mit!
Eine Woche
lang gemeinsam mit Freunden segelfliegen. Ohne Stress, aber schon mit
Ehrgeiz. In einer der schönsten Ecken Deutschlands. In hervorragenden
Streckenbedingungen. Basis ist der Flugplatz Burg Feuerstein.
Neues
erleben
„Sportklasse Spezial“ auf Burg Feuerstein bietet Segelfliegen mit dem
zusätzlichen Kick des Wettbewerbs. Erst nimmt die Organisation dem Piloten
einen Teil der Arbeit ab: Im Briefing wird das Wetter aufbereitet, die
passende Tagesaufgabe gestellt. Dann wird es umso spannender. Wann fliege
ich am besten ab? Mit wem gehe ich eine Partnerschaft ein, die schneller
macht? Welche Wege wähle ich? Welches Tempo schlage ich über welchen
Landschaften, bei bestimmten Wolkenbildern ein? Wo folge ich unterwegs
besser der eigenen Einschätzung, bin kreativ und gehe einen eigenen Weg?
Die
Grenzen weiter stecken
Am Abend kann ich mich in der Runde ums Lagerfeuer über die
Herausforderungen des Tages austauschen. Wo lag ich mit meinen
Entscheidungen gut, wo haben andere die Situation besser eingeschätzt und
Zeit gespart?
Das bedeutet
auch, eine Woche lang in einer freundschaftlichen Atmosphäre ganz intensiv
Streckensegelfliegen lernen. Jede Menge neuer Erfahrungen mit nach Hause
nehmen und damit die eigenen Grenzen im freien Fliegen für den Online
Contest (OLC) weiter rausschieben, sich entwickeln.
Weiter
kommen
Wettbewerbssegelfliegen heißt auch immer, sich selbst ein bisschen besser
kennenlernen. Mental offen bleiben, Stärke zeigen, das lässt sich hier
trainieren. Der direkte Vergleich mit anderen Piloten macht es sehr viel
leichter zu erkennen, wo ich mich unter Druck setzen lasse und wo das
Einfluss auf meine Entscheidungen, auch das handwerkliche Fliegen nimmt.
„Sportklasse Spezial“ hilft, diese Dinge zu erkennen, ohne zu überfordern.
Am Ende winkt ein Stück mehr Freiheit, wenn die Analyse passt und in eine
bewusste Verhaltensänderung umgemünzt wird. Weiterkommen durch
Wettbewerbssegelfliegen!
Spannung
Wettbewerbsfliegen ist spannend. Für den einen geht es um eine Platzierung
ganz vorn, den anderen um den Vergleich mit einem bestimmten Konkurrenten.
Wer sich hierauf erst einmal eingelassen hat, der erlebt mit „Sportklasse
Spezial“ eine ganz intensive Woche Streckensegelfliegen.
Eine
ganz neue Klasse
Mit „Sportklasse Spezial“ entwickelt Segelflugszene einen ganz neuen
Wettbewerb. Hier werden alle Segelflugzeuge zusammengefasst, die in der
DAeC-Indexliste zwischen 106 und 112 eingeordnet sind. Piloten älterer
Rennklasseflugzeuge, die heute in keiner Wettbewerbsklasse mehr aufgehoben
sind und in Rennklasse-Wettbewerben nur noch Kanonenfutter darstellen,
wird hier die Chance zum ernsthaften Vergleich geboten. In „Sportklasse
Spezial“ stehen sie in Konkurrenz nicht nur zu Piloten mit vergleichbaren
Rennklasseflugzeugen, sondern auch zu Piloten mit aktuellen
Standardklasseflugzeugen und Flugzeugen der 20m-Doppelsitzer Klasse wie Duo-Discus und DG 1.000
(im letzten Jahr hat sogar ein Team mit einem Duo-Discus gewonnen!). Hier
können dann sehr gut Nachwuchspiloten mit routinierten Piloten erste
Wettbewerbserfahrungen sammeln.
Faire
Indexwertung
Mit der Wahl der Indexspanne 106 bis 112 bleiben die Leistungsunterschiede
der Flugzeuge moderat. Selbst besonders inhomogene Wettersituationen
werden hier nicht zu – immer ärgerlichen – extremen Unterschieden
führen. Die vorhandenen Leistungsdifferenzen der Flugzeuge werden mit
einer Indexwertung berücksichtigt.
Der
richtige Mix
Die Einbeziehung aktueller Standardklasseflugzeuge bringt „Sportklasse
Spezial“ eine gute Teilnehmermischung. „Sportklasse Spezial“ ist
interessant für den Wettbewerbseinsteiger und zugleich attraktiv für den
wettbewerbserfahrenen Piloten, der sonst allein den Vergleich in seiner
Klasse sucht. Schließlich geht es in „Sportklasse Spezial“ um den
Deutschland-Pokal. Für den Pott muss man sich schon strecken.
Fordern,
nicht überfordern
Geflogen werden traditionelle Geschwindigkeitsaufgaben über einen
festgelegten Kurs im Wechsel mit Distanzaufgaben, bei denen jeder
Teilnehmer seine Wendepunkte innerhalb vorgegebener Wendegebiete
entsprechend dem eigenen Leistungsvermögen und den Wetterbedingungen
wählen kann. Was es nicht gibt: Leistungsstress wie bei Meisterschaften
und „auf Teufel komm raus“ erzwungene Tageswertungen.
Rennstrecken
Burg Feuerstein auf der Fränkischen Alb ist ein idealer Startort. Wenn die
Sonne durchkommt, sprudelt hier die Thermik. Zu den richtigen Rennstrecken
wie den Thüringer Wald ist es nicht weit. Oberpfalz, Fichtelgebirge und
der Thüringer Wald formieren sich im Osten zu einer Ideallinie.
Steigerwald, die Hassberge und Rhön sind im Westen und Nordwesten Synonym
für gute Streckenflugbedingungen.
Urlauben
Die Fränkische Schweiz hat touristisch einiges zu bieten. Die
Möglichkeiten zu Wanderungen, Klettertouren, Kanufahrten auf der Wisent,
Besichtigungen von Tropfsteinhöhlen, .... lassen an neutralisierten Tagen keine
Langeweile aufkommen. Und dann laden natürlich die bekannt guten
Landgasthöfe mit eigener Brauerei und guter Küche zum Rasten.
In Gasthöfen
und bei privaten Anbietern kann preiswert übernachtet werden.
Campingfreunde finden alles auf dem Flugplatz. Den Blick von der Albkante
weit raus ins Land gibt’s gratis.
Mit
der Fliegerschule
Segelflugszene organisiert „Sportklasse Spezial“ mit der Fränkischen
Fliegerschule Feuerstein. Die Fliegerschule stellt die Organisation und
sorgt für den reibungslosen Startablauf. „Sportklasse Spezial“ ist für
eine Woche bevorzugter Gast.
Anmelden
Flieg mit! Mit dem eigenen Rennklasseflugzeug oder dem
Standardklasseflugzeug des Vereins. Eine Woche lang im Juni. Die Details
zur „Sportklasse Spezial“ findet ihr unter den Teilnahmebedingungen.
Wir freuen uns auf euch!
Euer Reiner Rose
Text: Gerhard
Marzinzik
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